Praktikum im Heimatmuseum?
Am Anfang hatte ich wenig Lust auf ein Praktikum, denn mir war nicht klar, was genau mir Spaß bringen würde. Entschieden habe ich mich dann doch früh genug. Da ich später Geschichte studieren möchte, war das Heimatmuseum in Warnemünde genau der richtige Ort, an dem ich schon einen kleinen Einblick in die alte Geschichte und gleichzeitig in den Beruf des Museologen werfen konnte. In meinem zweiwöchigen Schülerpraktikum lernte ich eine ganze Menge, denn so einfach wie ich glaubte, wurde es nicht. – An meinem ersten Tag führte mich die Museumsleiterin zuerst durch die Galerie und erklärte mir alles sehr ausführlich. Acht Uhr Morgens fing ich an zu arbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem das Fotografieren von Exponaten, Archivierung von Büchern und folgliches Eintragen in die Datenbank, die Sortierung von Dokumenten und das Zuschneiden von alten Zeitungsartikeln. Die Mitarbeiter waren freundlich und obwohl ich ein sehr ruhiger und zurückhaltender Mensch bin, fühlte ich mich dort sehr wohl. Jedem kann ich nur raten, sich früh genug auf die Suche nach einem Praktikum zu machen. Rennt nicht auf den letzten Drücker los! Sucht euch einen Platz, der euch zeigen wird, ob euer Berufswunsch das ist, was ihr euch vorstellt und nicht einen, bei dem ihr möglichst kurz und ohne Anstrengung arbeiten müsst, denn es bringt euch rein gar nichts für die Zukunft.
Weitere Infos zum Heimatmuseum findet Ihr hier:
http://www.heimatmuseum-warnemuende.de/



