Lernen für die Zukunft und am Ball bleiben
Die eigene Weiterbildung ist für den beruflichen Erfolg unabdingbar
Weiterbildung ist heute für alle Menschen, die im Beruf stehen, wichtig. Nur wer am Ball bleibt, kann seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft sichern und erhöhen.
Wichtig ist es, sich im Vorfeld genau zu überlegen, wo man eigentlich hinwolle. Vor der Weiterbildung steht die Bedarfsanalyse, vor der Bedarfsanalyse die Arbeitsplatzanalyse. Weiterbildungen ohne Plan machen sich dagegen nicht gut im Lebenslauf. Man kann schon nach links und rechts gucken, aber die Weiterbildungsmaßnahmen sollten zum Profil passen.
Wer sich über die eigenen Ziel, Fähigkeiten und Perspektiven unklar ist, dem kann ein Online-Test Orientierungshilfe geben. Einen kostenlosen Selbsttest findet man unter www.jobtest.unicum.de .
Wer nun weiß, welchen Weiterbildungsbedarf er hat, der muss den richtigen Anbieter finden. Der Bereich Weiterbildung mit seinen vielen Anbietern ist bundesweit vielschichtig. Qualitätssiegel wie die DIN EN ISO 9001 oder LQW bieten hier Orientierungshilfen. Unter www.test.de, Rubrik Test+Themen, Kategorie Bildung+Soziales bietet die Stiftung Warentest Prüfergebnisse von Weiterbildungsangeboten an. Hilfreich sind auch Weiterbildungsdatenbanken wie z.B. die Weiterbildungsdatenbank M-V unter http://www.weiterbildung-mv.de/.
Um den Lernenden selbst die Möglichkeit zu geben, die Qualität einer Maßnahme abzuschätzen, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung eine Checkliste entwickelt, die unter www.bibb.de/de/checkliste.htm heruntergeladen werden kann.
Bei der Auswahl helfen können natürlich auch Bildungsberatungen, die von Kammern und Bildungseinrichtungen angeboten werden.
Relativ gut lässt sich die Qualität bei der sogenannten Aufstiegsqualifizierung prüfen.
Hier wird in den meisten Fällen eine Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer abgelegt. Erfreulich für den Arbeitnehmer ist natürlich, wenn das Unternehmen die Weiterbildung finanziell oder durch Freistellung, z.B. als Bildungsurlaub, unterstützt.
Bei der betrieblichen Weiterbildung hilft auch der Staat. Die Bildungsprämie richtet sich an alle Erwerbstätigen, d.h. abhängig Beschäftigte und Selbstständige, Mütter und Väter in Elternzeit, Berufsrückkehrer und mitarbeitende Familienangehörige. Sie besteht aus 2 Komponenten: dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen. Den Prämiengutschein kann in Anspruch nehmen, wer maximal 25.600 € zu versteuerndes Einkommen hat (Ehepaar 51.200€).
Die Vorteile des Weiterbildungssparens kann jeder, der über ein mit Arbeitnehmersparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügt, unabhängig vom Einkommen in Anspruch nehmen. Kosten für die berufliche Weiterbildung können aus dem Ansparguthaben entnommen werden, ohne dass die Arbeitnehmersparzulage entfällt. Infos unter www.bildungspraemie.info .
Einen umfassenden Überblick über die Förderprogramme von Bund, den Ländern und der EU findet man unter www.foerderdatenbank.de .
1 Kommentar
Kevin Pelzer
Mai 21st, 2011




Bevor jemand lange nach einer Beratungsstelle in Rostock sucht: ich habe gute Erfahrungen mit der HWBR direkt an der S-Bahn-Haltestelle Marienehe gemacht.