Auch Du kannst irgendwann jemandem dienen…
…warum nicht auch im Restaurant? Das erzählen Euch Rani und Nadja im Interview mit Herrn Matiske…
Herr Matiske, warum haben Sie sich entschieden, im Restaurant zu arbeiten?
„Ursprünglich bin ich gelernter Bäcker, mein damaliger Betrieb ging jedoch insolvent und ich stellte mir die Frage, was ich noch tun könnte und landete in dem Bereich Gastronomie.“
Seit wann arbeiten Sie in diesem Bereich?
„Seit 2000.“
Warum würden Sie jungen Leuten diesen Beruf empfehlen?
„Weil es ein sehr vielfältiger Beruf ist, man unterschiedlich einsetzbar ist. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit, national und international zu arbeiten.“
Welche Vor- und Nachteile hat dieser Beruf?
„Nachteile sind natürlich das Arbeiten am Wochenende sowie an den Feiertagen. Es wird dann gearbeitet, wenn andere Leute frei beziehungsweise Urlaub haben. Viele Überstunden gehören auch zur Arbeit in der Gastronomie. Außerdem heißt bedienen auch immer „jemandem dienen“, was für einige teilweise auch als Nachteil gesehen wird.“
„Einen besonders wichtigen Vorteil sehe ich darin, dass es immer etwas zu Essen gibt, man viel ausprobieren kann und immer unter Menschen ist.“
Wo haben Sie bisher schon überall gearbeitet?
„Ich war bisher in diversen Cateringfirmen beschäftigt, habe auf Messen gearbeitet, war unter anderem auch als VIP-Kellner für die Bundeskanzlerin und den Bundespräsidenten angestellt. Auch der Warnemünder ´Teepott´ sowie das ´Borwin´ gehören zu meinen bisherigen Stationen.“
Arbeiten Sie gern mit Jugendlichen zusammen?
„Ja. (Soll ich nein sagen, dann fresst Ihr mich
).“
Warum sind Sie eigentlich Ausbilder geworden?
„Weil das Potential in Deutschland meiner Meinung nach etwas erschöpft ist und ich versuchen möchte, junge Leute für den Beruf zu begeistern, genauso wie ich es bin.“
Sollte Schmuck Ihrer Meinung nach vielleicht doch im Restaurant erlaubt sein?
„Nein, weil es unhygienisch ist und definitiv nichts in dem gastronomischen Bereich zu suchen hat.“
Kann man gut von dem Gehalt leben?
„Sagen wir es mal so, man lebt am besten von dem Trinkgeld.“
Vielen Dank für das Interview, Herr Matiske. Sie haben bei uns das Interesse für die Gastronomie geweckt. Daher haben wir uns im Rahmen der Berufsvorbereitung auch für dieses Berufsfeld entschieden und haben vor, in diesem Bereich eine Ausbildung zu machen. Es macht uns Spaß, mit Leuten zusammen zu arbeiten und zu bedienen. Auch wenn wir dann arbeiten müssen, wenn andere frei haben, dafür haben wir Urlaub, wenn die anderen arbeiten müssen
.
Falls Ihr Fragen zum Berufbild an Herrn Matiske haben solltet unter: matiske@afz-rostock.de könnt Ihr ihn erreichen.



